Der westlichste Ort der Insel Rügen und Fundstätte des Blauzahnschatzes!
Auch heute ist der Hafen für Schaprode ein Tor zur weiten Welt: Hier legen die Fähren und Wassertaxen Richtung Hiddensee ab. Hier landen die Hiddenseer Kutterfischer täglich ihren frischen Fang an. Hier finden 220 Dauerlieger und Gäste aus ganz Nordeuropa im modernen Yachthafen alles, was Skipper und Skipperinnen erwarten: ein herrliches Revier, Strom und Wasser, moderne Sanitäranlagen, eine Bootstankstelle – und immer hilfsbereite Hafenmeister.
Mehr noch: Als Rügener Hafen und Touristik GmbH brechen wir zu neuen Ufern auf: Mit spannenden Festen, aufregenden Theater-Inszenierungen und historischen Themen-Tagen machen wir Hafen und Ort zu einem Magneten für Einheimische und Gäste, die abseits der berühmten Ostsee-Bäder das Besondere suchen: tolle Inszenierungen, lebendige Märkte, traditionelles Handwerk und einmalige Natur des Nationalparks Vorpommersche Boddenlandschaft. Vor allem aber: unvergessliche Begegnungen mit Freunden und Fremden.
Wir bringen Sie zusammen!
Kommen Sie an Bord!
Geschichte und Geschichten
Malerisch im Schaproder Strom gelegen, der den Ort von der kleinen Privat-Insel Öhe trennt, und so einen geschützten natürlichen Hafen bildet, ist Schaprode mehr als ein Parkplatz in herrlicher Kulisse.
Hier wurden spätestens seit 1193, als Schaprode erstmals in Urkunden auftauchte, Geschichte und Geschichten geschrieben. Eine von ihnen erzählt die St. Johannes-Kirche, ein Backsteinbau aus dem 13. Jahrhundert, der bis heute das Gesicht Schaprodes prägt.
Hier suchten einst dänische Bischöfe Asyl bei Fehden mit ihren Königen – denn Rügen gehörte bis zur Reformation zum dänischen Bistum Roskilde. Die Kirche ist nicht nur das drittälteste erhaltene Gotteshaus Rügens, ihr Inneres berichtet auch von einer Zeit, als Schaprode Heimathafen für reiche Kaufleute, Seefahrer und Händler war.
Auch die stolzen, oft reetgedeckten und heute liebevoll sanierten Kapitänshäuser im Ortskern sind Zeugen dieser Zeit. Denn Schaprode war immer ein Ort der Seeleute und Fischer – aber auch ein Ort reicher landwirtschaftlicher Ernten. Die prächtigen Gutshäuser in der Umgebung, etwa in Udars und Streu, zeugen noch heute von einer Zeit, als von Schaprode aus Korn und Vieh über den Bodden in alle Welt verschifft wurde. Denn lange war Schaprode einer der wichtigsten Häfen an Rügens Küste.
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